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Karriere



MEINE JUGEND…
In den jungen Jahren hatte ich nicht großes Interesse am Rennsport. Die Skiabfahrten durch die Wälder und Skispringen sowie das Spiel im Schnee haben mir Spaß gemacht. Unser damalige Trainer Georg Plörer hat mich immer wieder motiviert zum Training zu kommen.

Ab meinem 14. Lebensjahr ist es ihm auch gelungen mich zum Rennsport zu begeistern. Es wurde dann auch Erfolgstrainer in meiner Schülerzeit. Mit noch zwei Clubkollegen vom Ski Club Sölden gewannen wir abwechselnd alle Rennen in ganz Europa. In der Jugendzeit ging es so weiter. Österreichischer Jugendmeister im Slalom und zweiter im Riesenslalom sowie einige Siege und Topplatzierungen in verschiedenen Renne unter anderem deutscher Jugendmeister bei der international ausgeschriebenen Meisterschaft. Als jüngster wurde ich in die österreichische Nationalmannschaft C aufgenommen. Viele Verletzungen verhinderten eine schnelle weitere Karriere. Mit 19 Jahren hatte ich mich über den Europacup wieder nach vorne gearbeitet. Im Slalom war ich mit den FIS Punkten an vierter Stelle von allen Österreichern. Somit konnte ich mit der Mannschaft A trainieren und Erfahrung sammeln.
Mein Vater starb an Lungenkrebs und mich hatte eine langwierige Nierenbeckenentzündung wieder gehindert Erfolge zu feiern. Meine Weltcup Einsätze waren zu früh nach der Krankheit und darum hatte ich zu wenig Kraft um gut zu fahren. Die nächsten Einsätze blieben aus. Mein Slalomschuh wurde kaputt. Kein gleichwertiger Ersatzschuh konnte geliefert werden. Darum entschloss ich mich mit zwei Freunden zu den Profis in die USA zu wechseln.
IN DEN USA…
Neue Sponsoren wie Tyrolia Bindung, Raichle Schuhe, Alpina Skibrillen, Scott Skistöcke, Elesse und Silvy Skibekleidung gaben uns Sicherheit eine Saison in den USA zu fahren. Auf unserem Gletscher in Sölden konnten wir uns bestens vorbereiten. Schon zu dieser Zeit merkte ich, dass ich mit den neuen Materialien bestens zu recht kam und am Eis fahren konnte wie auf Pulverschnee. Ein Unterschied den ich mir vorher nie vorstellen konnte.

Das erste Rennen beendete ich am zweiten Platz. Die Motivation überstieg alle Grenzen. Wie man auf tirolerisch sagt. Der hat Blut geleckt. Nach einem harten Kampf mit Sepp Odermatt aus der Schweiz konnte ich in meinem ersten Profiskijahr den Weltmeistertitel erringen. Dies gelang vorher nur Jean Claude Killy. Im zweiten Profijahr kamen einige Mitstreiter aus dem Weltcup, dazumal noch sogenannte Amateure, zu den Profis und wollten mir das Leben schwer machen. Hansi Hinterseer als bester Slalom und Riesenslalomfahrer der damaligen Österreicher wurde von den Journalisten als Favorit gehandelt. Am Ende der Saison war ich wieder Weltmeister vor Hinterseer. Somit habe ich den Rekord von Duvillard eingestellt.
Im dritten Profijahr war für mich klar, ich will wieder Weltmeister werden um einen neuen Rekord zu erreichen. Vorher ist noch keinem gelungen dreimal Weltmeister der Skiprofis zu werden. Es war ein harter Kampf zwischen Hinterseer, Walter Tresch aus der Schweiz – damaliger Weltcupsieger und Lonny Vanatta aus den USA. An einem Wochenende kam ich im Slalom und Riesenslalom nicht in die Top 16. Dann ging ich mit Tränen von der Rennpiste. Bis zum nächsten Rennen konnte ich mich wieder fangen und in eine übliche Form zurückkehren. Der dritte Weltmeistertitel war mir am Ende der Saison wieder sicher und somit der heißersehnte Rekord geschafft. Lonny Vanatta war glücklicher Zweiter. Viel Druck, den ich mir die ganze Saison über selber gemacht habe, ist verflossen. Aber noch mehr Erfahrung habe ich mitnehmen können.  Im vierten Profijahr war ich ohne Druck unterwegs und alles ging wie von alleine. Ich fuhr von Sieg zu Sieg. War fast immer am Podest und punktete jedes Wochenende mehr als meine Gegner. Das war nach dem ersten Jahr, das schönste Jahr in dem mir Skirennsport einfach Spaß machte. Der vierte Weltmeistertitel ging fast so nebenbei an mich. Hansi Hinterseer erreichte zum zweiten Mal hinter mir den zweiten Platz der Weltmeisterschaft.

 
 

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